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Abstract
Michael Donderer Direkte Hinweise bautechnischer Art und eine indirekte Notiz aus Pausanias beweisen, dass das Heraion in Olympia ursprünglich eine Peristasis aus Holzsäulen besessen hat. Aufgrund der variierenden Schaft- und Kapitellformen der erhaltenen Steinsäulen wurde einhellig geschlossen, dass die Holzsäulen sukzessive ersetzt worden sind. Offen blieb lediglich die Frage, ob dies infolge Baufälligkeit oder unabhängig davon durch Votive geschah. Indizien technischer Art führen zu dem überraschenden Ergebnis, dass die Säulen einerseits zu unterschiedlichen Zeiten gefertigt, andererseits aber in einem einzigen Arbeitsgang versetzt worden sein müssen. Zwar war die Versetzung voll ausgearbeiteter Bauglieder in der Antike nicht die Regel, doch gibt es genügend Hinweise materieller und literarischer Art zu einem derartigen Vorgehen. Article in volume 80, 2005, pages 7-20 Buy and download the article as PDF file
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