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Abstract Helke Kammerer-Grothaus Als Monumentum Augusti wird hier ein großes Columbarium zwischen der 2. und 3. Meile der via Appia Antica besprochen, das gemäß der vox popoli als das der Freigelassenen und Sklaven des Augustus bezeichnet wird. Es existieren keine Inschriften, die diese Vermutung stützen. Der Mangel an Funden führte bereits im 18. Jahrhundert zu Verwechslungen mit dem ehemals nahgelegenen inschriftenreichen Monumentum Liviae, das heute nicht mehr existiert. Besprochen werden die hypothetischen Rekonstruktionen und Ansichten der Neuzeit von G.B. Montano, G.B. Piranesi, J. Barbault, A. Uggeri, L. Labruzzi und L. Canina. Die Größe des Monuments und die Lage an der Konsularstraße machen das Kaiserhaus als Auftraggeber sehr wahrscheinlich, besonders die Tatsache, dass der Bau kein Hypogaeum besitzt, worauf ein privater Bauherr oder eine Begräbnisgesellschaft auf keinen Fall verzichtet hätte. Für den repräsentativen, funktional aber viel stärker als beispielsweise das Monumentum Liviae orientierten Grabbau wird eine Datierung in die Spätzeit des Tiberius um 30 n.Chr. vorgeschlagen. Article in volume 86, 2011, pages 95-110 Buy and download the article as PDF file
The other articles in volume 86, 2011 Mary B. Moore Alexandra Alexandridou Jeffrey A. Becker & Jessica Nowlin Charlotte R. Potts Boutheina Maraoui Telmini Dimitri van Limbergen Olivier Hekster Francesco Trifilò Johan Flemberg Jonas Danckers Gaetano Arena Michael Donderer
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